Sticken, Stricken

Mützen, Mützen, Mützen im Bereich Stricken

Nun der letzte Beitrag aus der Serie Mützen, Mützen, Mützen 🙂

Zu aller erst sei jedoch gesagt, dass in diesem Beitrag nicht alle Mützen gezeigt werden, die ich gestrickt habe. Es folgen noch weitere im nächsten „Weihnachtswerkstatt“ Teil 😉 .

Im Bereich Stricken finde ich das Mützenherstellen noch mit am Schwierigsten. Nicht von der Art und Weise des Strickens her, sondern die Mützen so zu machen, dass diese auch richtig passen. Ich muss dazu sagen, dass ich Mützen gern auf Rundstricknadeln stricke, da ich das Zusammennähen optisch nicht so schön finde. Aber das ist ja immer eine Geschmackssache.

Meine erste und bis dato einzige gestrickte Mütze ist meine Mütze „Muffin“. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung wie man Mützen strickt, Kopfumfänge ausmisst und beachtet geschweige denn wie man solche Mützen auf Rundstricknadeln abschließt. Die Mütze „Muffin“ war eine reine „Gefühlsstrickerei“. Dementsprechend war sie auch am Ende VIELLLLL zu groß und ich musste sie im Inneren abnehmend vernähen. Den Abschluss der Mütze habe ich so gestaltet wie beim Sockenstricken und der Propellerferse 😉

Genau aus diesem Grund wollte ich es diesmal anders machen und informierte mich mehr über das Mützenstricken im Internet. Ich fand drei Quellen, die mir bei den folgenden Mützen sehr geholfen hatten. Alle drei Quellen haben unterschiedliche Ansätze wie man Mützen strickt und ich habe diese jeweils an einer der folgenden Mützen ausprobiert.

Ich muss leider dazu sagen, dass ich zwar die folgenden Mützen alle mag, aber erst bei einem späteren Projekt (Beitrag folgt noch 😉 ) die richtige Technik für mich entdeckt habe.

Aber zuerst möchte ich euch meine Quellen verraten:

  1. die Silvie Rasch Methode
  2. die nützlichen Tipps von Ana Kraft
  3. die sehr hilfreichen Anregungen von Nele C Teil 1 und Teil 2

Ich mag Silvie Rasch sehr. Sie ist eine so sympathische Frau und ihre Strick- und Häkelvideos finde ich einfach klasse, weil sie sehr gut erklärt sind und man direkt mit stricken kann 😀 . Leider muss ich sagen, dass diese Methode für mich nicht in Frage kommt. Ich glaub sie funktioniert gut, aber ich habe trotzdem irgendwas gemacht, sodass meine Mütze am Ende doch etwas zu groß geraten ist. Die letzte Mütze aus diesem Beitrag ist mit dieser Technik gestrickt wurden.

Die mittlere Mütze (für unsere Maus) wurde anhand der Tipps von Ana Kraft gestrickt. Ich habe Ana Kraft leider erst sehr spät entdeckt. Sie ist wie ich 2015 Mutter geworden und seitdem hört oder liest man nicht mehr sehr viel von ihr. Aber ich hoffe das ändert sich auch bald wieder 😀 . Ich mag diese Mütze unserer Maus sehr, vor allem weil sie dem Restgarn gestrickt wurde aus dem ich schon meine Lieblingsmütze gehäkelt hatte. Das Restgarn reichte allerdings nicht bis zum Schluss. Also nahm ich zwei Merinorestgarne und strickte die Mütze fertig. Allerdings in einem anderen Muster. Die Tipps von Ana Kraft sind super, aber leider (und das liegt wohl ausschließlich an mir) ist auch diese Mütze ein wenig zu groß geraten.

Die „richtige“ Technik für mich habe ich erst mit den Anregungen von Nele C. gefunden. Wobei ich diese mit den Tipps von Ana Kraft verbinde. In einem der nächsten Beiträge zeige ich euch dann ein Mützenprojekt, auf das ich sehr stolz bin.. aber dazu zu gegebener Zeit mehr 😉

Die erste Mütze in diesem Beitrag ist nach keiner dieser Techniken gestrickt. Also auch freischnauze entstanden 😀

Nun nach so viel blabla endlich mal ein paar Bilder 😀 😀 😀 .

Mütze 1

Ein Geschenk zur Geburt einer kleinen Viktoria. Gestrickt wurde der Hauptteil der Mütze aus Merinogarnresten in altrosa in einem glatt rechts Muster. Das Bündchen wurde in einem Rippenmuster gehäkelt. Ebenfalls aus Merinogarnresten in einem Grauton. Als Verzierung habe ich noch zwei Blümchen mit dem Margaritenstich gestickt.

Mütze 2

Wie oben bereits beschrieben wurde diese Mütze aus dem Merinogarnresten in einem Rippenmuster mit verschränkten rechten Maschen gestrickt bis zu den Abnahmerunden. Diese wurde mit 2 Merinogarnresten (orange und mint) in einem glatt rechts Muster gestrickt.

Mützen_27

 

Hier ein paar Tragefotos:

 

Mütze 3

Diese Mütze war ein Prototyp zum Ausprobieren der Silvie Rasch Methode. Gestrickt wurde aus einem Merinorest. Der Hauptteil ist ein glatt rechts Muster und das Bündchen ganz klassisch im Rippenmuster.

Mützen_26

 

Ich finde das Thema Mützenstricken sehr interessant und werde noch einiges mehr in diesem Bereich ausprobieren. Auch dem Thema Bommeln werde ich mich noch widmen. Diese sind bisher noch meine große Schwäche, da ich zwar schon welche versucht habe, aber ich noch nicht wirklich zufrieden bin.

Dranbleiben werde ich auf jeden Fall. 🙂 🙂 🙂 😀

Fazit DaumenOben 

Schwierigkeitsgrad: 		Leicht
Vorkenntnisse erforderlich?:	rechte Maschen,
				linke Maschen,
				feste Maschen,
				Zu- und Abnahmen,
				Margarithenstich 

Verbesserungsvorschläge: 
- Keine. Ihr?

Ein Gedanke zu „Mützen, Mützen, Mützen im Bereich Stricken“

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