Nähen

Nackenkissen

Wie auch schon die Wurfbeutel wurde auch dieses Nackenkissen in „Eigenregie“ zum Verschenken angefertigt. Ich dachte „ein Nackenkissen wird schon nicht so schwer sein“. 😉

An sich stellt man sich ein Nackenkissen hörnchenförmig, rund oder rechteckig vor. Gefüllt mit Kernen mit oder ohne „Fächer“.

Dieses Nackenkissen sollte nach einem bereits vorhandenem Nackenkissen erstellt werden. Möglichst länger und mit Bändeln zum vorne zubinden. Das bestehende Nackenkissen war eine Mischung aus rechteckig und hörnchenförmig und mit abgegrenzten „Fächern“, wo die Kerne jeweils platziert waren.

Ich wollte zusätzlich noch eine Art Hülle machen, damit das mit der Wascherei leichter wird. Deswegen sollten die Bändel auch eher an der Hülle platziert werden und nicht an dem Nackenkissen (Innenkissen) selbst.

Materialien und Werkzeuge

Für das Nackenkissen habe ich folgende Materialien verwendet:

  • Baumwollstoff für das Innenkissen (2 Stück)
  • Baumwollstoff für die Hülle (2 Stück)
  • Druckknöpfe für die Hülle (5 Stück)
  • Schrägband
  • Stoffreste (Textilgarn) für die Bändel (2 Stück)
  • Dinkelkörner (Füllmaterial für das Innenkissen)
  • Nähmaschine
  • Nähgarn, Schere, …

Schnittmuster

Das Schnittmuster bestand aus dem Kopieren des bestehenden Nackenkissens. Dabei wurde die Kopie etwas größer gemacht. Die Hülle war dann ebenfalls eine Kopie. Allerdings musste die Hülle ein Tick größer sein als die erste Kopie, damit das Innenkissen (1. Kopie) gut in die Hülle passte.

Vorgehensweise

  1. Kopien erstellt für das Innenkissen und die Hülle (hier könnt ihr auch gern mal im Netz schauen, es gibt sehr viele kostenlose Schnittmuster für Nackenkissen).
  2. Aufzeichnen der Schnittmuster auf die linke Seite (Stoffunterseite, „nicht so schöne“ Seite) des jeweiligen Stoffes (jeweils 2mal).
  3. Ausschneiden.
  4. Innenkissen:
    4.1. Stoffe rechts auf rechts (rechte Seite – Stoffaußenseite, „schöne“ Seite) legen, zusammennähen mit einem Gradstich und eine Wendeöffnung lassen (ca. 10 bis 15 cm).
    4.2. Kissen durch die Wendeöffnung wenden.
    4.3. Jetzt habe ich relativ frei Hand auf der rechten Seite des Kissen mit einem Gradstich Zacken bzw. 2-seitige Dreiecke abgesteppt, die sogenannten „Fächer“, damit sich Kerne später besser verteilen.
  5. Befüllung Innenkissen: Durch die Wendeöffnung werden mit einem Trichter oder auch ohne die Kerne, in meinem Fall waren es Dinkelkörner, in das Innenkissen transportiert.
  6. Wendeöffnung des Innenkissens schließen (Matratzenstich per Hand oder einfach Öffnung zusammen drücken und mit einem Gradstich drüber steppen).
  7. Hülle:
    Die Hülle wird im Prinzip ähnlich wie das Innenkissen zusammengesetzt, nur das man die 2 Bändel einlegt und drüber steppt (siehe auch Beitrag Wurfbeutel – bitte was? und die Schlaufe). Die Wendeöffnung lässt man dann etwas größer, sehr sehr sehr viel größer. Ich habe an der runden Seite der Hülle die Wendeöffnung gleich genutzt um diese, wenn die Hülle auf die rechte Seite gewendet wurde, mit Schrägband an den Kanten zu versäubern (Gradstich) und dann 5 Druckknöpfe anzubringen. So kann das Innenkissen rausgenommen und die Hülle gewaschen werden. 🙂 🙂
  8. Fertig 🙂

Endergebnis

Der Beschenkte hat sich sehr gefreut, allerdings verwendet er es lieber ohne Hülle. 😂

 

Fazit DaumenOben 

Schwierigkeitsgrad: 		Leicht
Vorkenntnisse erforderlich?: 	Ja

Verbesserungsvorschläge: 
Fächer des Innenkissens groß machen, damit die Befüllung 
nicht zur Qual wird ;-)

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